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Duell

Lexware vs sevdesk

Zwei der bekanntesten Buchhaltungslösungen für den deutschen Markt. Beide können E-Rechnung, beide sind etabliert, beide kosten in der Einstiegsstufe rund 10–15 € pro Monat. Wo liegen die echten Unterschiede?

Wenn du…

…klassisch und mit Steuerberater arbeitest

Tendenz: Lexware Office. Vertraut, solide, gut im DATEV-Austausch, bekannt bei vielen Kanzleien.

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Wenn du…

…digital und mobil-first unterwegs bist

Tendenz: sevdesk. Saubere Oberfläche, sehr gute App, wenig Einarbeitung — passt zu digitalen Selbstständigen und Agenturen.

Zu sevdesk →Anzeige
Editorial-Illustration zweier Arbeitsstile nebeneinander: links ein klassischer Ordner mit Stift, rechts moderne Karteikarten — zwei Ansätze für dieselbe Aufgabe.
Direktvergleich

Funktionen und Tarife im Überblick

Die wichtigsten Kriterien im Vergleich — Richtwerte, Stand April 2026. Tarifdetails und Einstiegspreise ändern sich bei beiden Anbietern gelegentlich; vor einer Entscheidung bitte auf der jeweiligen Produktseite prüfen.

KriteriumLexware Officesevdesk
Einstiegstarif (Richtwert)~10–15 € / Monat~10 € / Monat
XRechnung erzeugenJa, nativJa, nativ
ZUGFeRD erzeugenJa, nativJa, nativ
RechnungsstellungVorlagen, Mahnwesen, SerienrechnungVorlagen, Mahnwesen, wiederkehrende Rechnungen
Belegerfassung (App)iOS/Android, OCRiOS/Android, OCR, auch Live-Scan
Banking / KontoabgleichVorhanden (PSD2)Vorhanden (PSD2)
DATEV-ExportJaJe nach Tarif
Steuerberater-ZugangKostenfreiKostenfrei
EÜR / BilanzEÜR, Bilanz (höhere Tarife)Schwerpunkt EÜR, Bilanz nur im höchsten Tarif
KassenbuchVerfügbarVerfügbar
Tendenziell gut fürKMU mit Steuerberater, klassische WorkflowsSolo-Selbstständige, digitale Agenturen, Einsteiger
Schwächen typischerweiseOberfläche traditionell, Einarbeitung längerKomplexere Buchhaltungs-Szenarien weniger tief
Lexware Office ausprobieren →Anzeigesevdesk ausprobieren →Anzeige

Die wichtigsten Punkte im direkten Vergleich

E-Rechnung

Beide Tools beherrschen XRechnung und ZUGFeRD nativ. Für die E-Rechnungs-Anforderungen seit 2025 ist das bei beiden Lösungen kein Engpass.

Bedienbarkeit

sevdesk wirkt moderner und aufgeräumter — gerade Menschen ohne Buchhaltungshintergrund finden sich schneller zurecht. Lexware Office ist etwas klassischer strukturiert, bietet dafür aber Funktionen, die in gewachsenen Unternehmen oft nützlich sind.

Steuerberater-Schnittstelle

Beide haben DATEV-Anbindung. In der Praxis begegnet man Lexware in Kanzleien häufiger — das kann Abstimmung vereinfachen, ist aber kein harter Grund.

Preis

Beide starten im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat. Entscheidend für den tatsächlichen Preis ist der Tarif, nicht das Tool. Prüf, welche Funktionen du wirklich brauchst — nicht, welcher Tarif „mehr enthält".

Kurzempfehlung

Wenn du keinen klaren Grund für das andere Tool hastSolo-Selbstständige und digitale Agenturen greifen häufiger zu sevdesk. Kleine GmbHs mit klassischer Buchhaltung und festem Steuerberater-Workflow landen häufiger bei Lexware Office.

Wenn du noch unsicher bist, wie viel dir eine Software überhaupt bringt, rechne das einmal durch im ROI-Rechner. Das macht die Entscheidung oft schnell konkret.