erechnungsrechner.de
Häufige Frage

Reicht ein PDF
als E-Rechnung?

Die kurze Antwort: In den meisten B2B-Fällen typischerweise nicht — aber es kommt auf die Art des PDFs an. Unten in einem Abschnitt der Unterschied zwischen einem „normalen" PDF und einem ZUGFeRD-PDF.

Editorial-Illustration: ein PDF-Dokument in der Mitte, flankiert von einem angedeuteten Haken und einem X — die Antwort liegt dazwischen.

Der Kern in einem Satz

Ein PDF ist so lange keine E-Rechnung, wie es nur für Menschen lesbar ist. Sobald das PDF eine maschinenlesbare XML-Struktur mitbringt (wie bei ZUGFeRD), gilt es als E-Rechnung im Sinne der gesetzlichen Vorgabe.

„Normales" PDF vs ZUGFeRD-PDF

Normales PDF aus Word/Excel

ZUGFeRD-PDF aus Buchhaltungssoftware

Kurz-FaustregelWenn du nicht mit Sicherheit sagen kannst, dass dein PDF ein ZUGFeRD-PDF ist, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein klassisches PDF — also keine E-Rechnung.

Was heißt das für dich?

Wer heute Rechnungen aus Excel oder Word exportiert, sollte realistisch planen, das Setup zu wechseln. Eine Buchhaltungs- oder Rechnungssoftware erzeugt ZUGFeRD-PDFs und XRechnungen in der Regel automatisch — ohne dass du dich mit den Formaten technisch beschäftigen musst.

Ob dein Fall betroffen ist, prüfst du schneller als du denkst im Pflicht-Checker.

Übergangsfristen

Der Gesetzgeber hat Übergangsregelungen vorgesehen, damit kleine Unternehmen nicht über Nacht umstellen müssen. Nutz diese Zeit — aber plane realistisch. Eine Umstellung vor einem Geschäftsjahres- oder Softwarewechsel ist meist angenehmer, als sie hintenraus unter Zeitdruck zu machen.